Berufliches / Ausbilduung
 
Schulen und Ausbildung
     
1956    Primarschule 1 - 5. Klasse in Rapperswil
                                6. Klasse in Zürich
 
1964   Realschule 2 Jahre (in Zürich)

(Ich habe sehr grosses Glück gehabt, dass ich trotz all den miserablen Umständen, aufwühlendes Einbürgerungsverfahren verbunden mit Fremdenfeindlichkeit, die damals nicht nur für mich herrschten, den Schulabschluss mit sehr gut bestanden habe. Mein damaliger Lehrer, Guy Guyer gab mir die nötige Kraft dazu, ohne ihn hätte ich es nicht geschafft. Er gehört zu den Menschen die für mich wegweisend geworden sind). Das heisst für mich auch: Gute Lehrer können wichtige und hilfreiche Vertraute sein.
 

1968
nach Hindelbank
 

Anlehre als Banklehrtochter
Anlehre als Büffettochter und Serviceangestellte
 

1979 - 1981  

In Genf Handelsdiplom in drei Sprachen (französisch, englisch und deutsch).

(Diese  Ausbildung erlaubte es mir zu verstehen, welche Vorteile man mit dieser weltweit neuen Technologie im kaufmännischen Bereich erreichen konnte. In der Folge führte ich während über 20 Jahren Schulungen und Vorträge durch).
 

Seit 1982  

Verschiedene Diplome bei Centre de formation WANG - Microland SA  u.a. Introduction au PC, Lexique PC, cours de traîtement de textes etc., später Weiterbildungskurse bei Digicomp in Zürich bis zum heutigen e-learning, sowie laufende Tagungen, Seminare zur Bewältigung des Technischen Fortschrittes und Verbesserung der Schulungsmethoden in der Informatik.
 

2000 - 2003

  Zusätzliches Spätstudium: Ausbildung zur Dipl. Fachberaterin für ganzheitliche Psychologie, Ernährungs-  und Gesundheitsfachberaterin
 
Berufliche Laufbahn
     
1968   Erster Schritt in die Informatik.
Mit knapp 18 Jahren die jüngste „Fädlerin“ in der Schweiz und Deutschland
 
    R.K. fragte mich, ob ich „Fädlerin“ werden wolle. Ich sagte zu; es war eine Zusatztätigkeit, die ich zu Hause ausüben konnte, in Freizeitkleidung, mit offenen Haaren und in eigener Zeiteinteilung. Sie brachte mir ziemlich viel Geld – dreimal so viel, wie ich als Büffet- oder Banklehrtochter verdiente. Ich musste einen Kupferfaden auf bestimmte Weise durch Ösen fädeln, die auf einer Platte angebracht waren. Die Ösen waren nummeriert, die Nummern musste ich von einer Liste ablesen – man musste äusserst genau arbeiten. Die Platten enthielten dann die Programmierung für den Rechner. Diese Arbeit war für mich der erste Schritt in die Informatik, die später auch zu meiner Berufung, meinem „Lebensberuf“ wurde. Obgleich ich bei dieser Arbeit oft unbezahlte Überstunden machen musste, bot sie mir eine Freiheit, die ich später nie mehr missen mochte.
 
    Später:
Erfahrungen mit Bill Gates PC-Betriebssystem = MS-DOS
 
1981 - 1984   PC - Kursleiterin in verschiedenen Firmen/Privatschulen in Genf
 
1984 - 1990   Chief Training Officer beim Internationalen Arbeitsamt (ILO) in Genf
 

1989

  3 Monate (Aug. – Okt.) Ausbildungsmission bei der ILO Vertretungen in Trinidad und Tobago, Costa Rica, Peru, Mexiko
 
1990 - 1992   PC - Kursleiterin bei den Vereinten Nationen (UN) in Genf
 

Seit 1994

 

Selbständige EDV-Kursleiterin in Zürich im Auftrag verschiedenen Ausbildungsschulen

(in drei verschiedenen Sprachen: englisch, französisch und deutsch) u. a. Mandate für:
Telekurs, American Express, ETH-Zürich, SIKA AG, Zürich Versicherung,  etc.

 
     
     
Spezielle Tätigkeiten
 
1983 - 1988   Trainingshilfsleiterin im Behindertensport in Genf (Schwimmen)
 
1994 - 1996   Freiwillige Tätigkeit für sozial benachteiligte Menschen bei der Amtsvormundschaft Zürich (Begleitung von psychisch kranken Menschen bei Ausflügen aus der psychiatrischen Anstalt „Burghölzli)“.
 

1998

  Referate zum Thema "Mobbing", "Entwicklung der EDV", "Ess-Störungen" und "Der Weg aus dem Trauma"
 

2000 - 2003

  Zusätzliches Spätstudium: Ausbildung zur Dipl. Fachberaterin für ganzheitliche Psychologie, Ernährungs-  und Gesundheitsfachberaterin
 

2001 - 2006

  Freiwillige Mitarbeiterin der Bewährungs- und Vollzugsdienste beim Justizvollzug des Kanton Zürich
 

2003 - bis heute

 

  Beim Aufbau bis zur Gründung des Vereins MediSt Aargau (Mediation im Strafverfahren Aargau) als Aktuarin/Informatikerin dabei. Der Verein bezweckt u. a. die Bekanntmachung der Mediation im Hinblick auf Einführung der Mediation im Jugendstrafrecht.
2006 - 2008   IDEM  - Im Dienste eines Menschen - Krankenbesuche
 
2008 – bis heute   Initiantin und Projektleiterin http://www.administrativ-versorgte.ch/
"Wir fordern eine Entschuldigung. «Die Behörden sollten hinstehen und sagen,
dass es falsch gewesen sei, Menschen auf diese Art wegzusperren. Tausende
sind so regelrecht gebrochen worden. Die Betroffenen haben ein Recht darauf,
ihre Menschenwürde zurückzuerhalten".